Finnland- ins nirgendwo mit Problemen..
Lorenz 8. Dezember 2009
Nici und ich sind jetzt schon bald eine Woche im hohen Norden. Nicht ganz einfach gestaltete sich für uns die erste Woche. Los ging es schon am Mittwoch morgen, man steht früh auf um an den Flughafen zu kommen, nur um mitzubekommen, dass der Flug nach Helsinki gestrichen wurde. Ok, nochmals nachhause und ein bisschen schlafen. Mit dem Abendflug konnten wir die erste Ettape abhacken, dass Problem, die zweite Etappe flog erst am nächsten Morgen- also Airport Hotel für 4 Stunden schlaf. Den Grund für die Verspätungen wurde uns in der Gepäckhalle von Helsinki ziemlich gut vor Augen geführt- in Helsinki streikte das Bodenpersonal- dass heisst, alles was es an einem Flughafen so zu tun gibt wurde nicht gemacht wie zum Beispiel Gepäck ausladen und einladen.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Rovaniemi, obwohl, die Stunde Zeitverschiebung hier oben beim Wecker stellen eingerechnet werden müsste- so gab es kein Frühstück dafür eine weitere Stunde schlaf im Flugzeug. Erst angekommen stellte Nici fest, dass sie ihren Pass irgendwo in Helsinki liegen gelassen hat..aber der ist ja angeschrieben, also auf ins Hotel. Mit dem Shuttle ging eine Stunde durchs nichts- hier gibts wirklich nichts- ausser Bäume, paar Rentiere und ein bisschen Schnee. An unserem Ziel angekommen gab es natürlich wiedermal Probleme, da unsere Reservierung auf den Abend zu vor galt und wir wegen den Reiseproblemen erst jetzt kamen hat uns das Hotelsystem einfach mal gestrichen. Nach zwei Stunden wurde dann doch noch eine Unterkunft für uns gefunden. Danach galt es dann zuerst das Skigebiet erkunden, oder zumindest was davon schon beschneit und befahrbar ist.
Das Training verlief dann eigentlich auch ganz gut, bis ich einen nicht sehr intelligenten Versuch startete. Ein sogenannter Härtetest, sprich was ist härter mein Ski oder mein Knie, der Ski gewann und mein Knie verfärbte sich zu Rot, mittlerweile ist es fast schwarz mit verschieden Blautönen unterlegt- so waren für mich die ersten zwei EuropaCups nicht ganz so optimal, da mit schmerzen nicht soviel geht. Nici hatte nach ihrer Kreuzbandverletzung vom letzten Jahr einen guten Start ins Jahr und konnte die EuropaCups schonmal nutzen um sich auf den WeltCup von dieser Woche vorzubereiten. Wir melden uns bald wieder mit einem Bericht aus dem hohen Norden.
Noch ein paar Impressionen von Nici und mir.

Das letzte Bild ist von Nici( mir :-)) es war neun Uhr morgens!
Nun bereiten wir uns noch drei Tage auf den Weltcup vom Samstag vor und berichten natürlich wiederum aus Lappland.
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